Kartoffelhilfe

200 Familien können mit dieser Kartoffelmenge vor Hunger bewahrt werden

Arme rumänische Familien wie auch Roma-Familien besitzen kein Land. Sie können also keine Landwirtschaft betreiben. Sie müssen sich von ihrer Hände Arbeit ernähren.
Was aber, wenn man keinen Beruf hat und nur als Tagelöhner tätig sein kann – mal hat man einen Tag Arbeit, mal nicht? Und was, wenn die Preise für Lebensmittel dennoch ähnlich hoch sind wie bei uns? Zum Vergleich: 1 Liter Benzin kostet 1,50 Euro (Juli 2018).
Was, wenn eine alleinerziehende Mutter sich um ein krankes Kind kümmern muss und nicht arbeiten kann? Keine Arbeit, keine Krankenversicherung, so ist das in Rumänien.
Unter solchen Bedingungen wird das Leben sehr schwierig. Was wir uns kaum vorstellen können, das gibt es in Rumänien noch sehr oft: Hunger.
Die Rumänienhilfe kann nicht allen Hunger beseitigen, das würde uns völlig überfordern. Aber wir können unseren Partnern vor Ort finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, damit sie dort, wo die Not am allergrößten ist, Hunger lindern können.

Jedes Jahr stellt die Rumänienhilfe ihren Partnergemeinden 12.000 Euro als Kartoffelhilfe zur Verfügung. Mit diesem Geld kaufen unsere Verantwortlichen vor Ort etwa 800 Zentner Kartoffeln ein und verteilen diese an rund 1.000 Bedürftige. Dazu kommt noch die Lebensmittelhilfe in Höhe von 9.500 Euro jährlich.
Werden wir auch in Zukunft dieses Geld haben, um etwas gegen den Hunger tun zu können? Wir sind dankbar für jeden Euro, den wir als Spende für dieses wichtige Projekt erhalten.